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BIBLIOGRAPHIE: |
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2005 |
in: 17, 19 September
und 10 Oktober - Zeitung „Thüringer Allgemeine“;
15 September - Zeitung „Nordhäuser Allgemeine“
;
Seite 6 - „Rathaus-Info 2005“Zeitung, Nordhausen;
in: Nr. 1 und 4 „burg intern“, Halle/Saale;
http://www.nordhausen.de/news_termine/news_lang.php4?ArtNr=5226
;
http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=11563
;
halle.de/ausstellungen2005/Grosse_Kunstausstellung.php
;
http://www.kunstkontor-halle.de/index.php?osCsid=5b504640a0349b011bb
5761a0b38d6b4&manufacturers_id=10&osCsid=5b504640a0349b011bb5761a0b38d6b4
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Oskar Kokoschka: „die Windsbraut“, 1913/1914.
Im Schlepptau nun Milena: „Visionen“. Viele Jahre später rüstet sich eine
junge Künstlerin mit ihrem „Windsbrautdasein“, abstrakt fast vorerst, noch zu
vergegenständlichen die Gratwanderung. Es bleibt riskant. Kann abstrakte
Modulation sich „Visionen“ nähern? Sind Visionen nicht nebelig ver-
schlüsselte Bilder, aber immer doch Bilder? Und wenn, dann welcher Art?
„…was die Mode streng geteilt..“ F. v. Schiller /Ode an die Freude/.
Ja, unsere Zeiten haben viel zerteilt! Jede Künstlernatur muß sich sein
eigenes Ganzes wieder selber kitten; es für sich lebbar machen.
Die Parameter müssen vorerst verschieden bleiben - Milena, der eigen-
willige, aber stets aktive Vulkan, agiert bis zum Perfektionistischen - ohne
Unterbrechung. Dieser Hindernislauf birgt Risiken. Nur, wo anders sollen
Einsichten, sollen Bildeinfälle gedeihen? Einfälle, ohne zu „Fallen“, ist aber
kein Bild zu finden. Wer weiß das nicht! Dem Begriff, ein Bild folgen zu
lassen, bleibt schwierig. Der umgekehrte Weg ist nicht einfacher.
Unser Vulkan Milena schöpft ständig neue Fragestellungen an die
Oberfläche. Welchem Umfang der Urgrund dieser Lava für Bildwelten
bereit hält, dürfen wir jetzt schon ahnen, erschöpfende, neu geschöpfte
Welten bleiben in dieser Arbeitsphase noch Vermutung. Eine Vermutung
aber, die hinaus führt aus dem nur Kalligrafischen, nun in diese unsere
sonderbare Welt, die beseelt ist durch tausende faßbare Einzelerschei-
nungen, die alle noch auf ihre subjektive Benennung warten.
Daß Milena da fündig wird, das wird der Lohn ihres hohen Einsatzes sein.
Weiterhin Courage!
Prof. Frank Ruddigkeit (im Jahr 2005) |
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Milena Popova beschränkt sich in ihrer Arbeit auf ein einziges Element:
Die Linie. Hat sie diese am Beginn ihres Aufbaustudiums an der Burg noch
an den Körper und die Landschaft gebunden, so sind die neueren
Arbeiten von reiner Nichtfigürlichkeit gekennzeichnet. Die Linie ist ihr nun
nicht mehr schlechthin „Alles“ sondern tatsächlich „Die Einzige“. Damit ist
sie in ihrer künstlerischen Arbeit am Anfang, an den Ursprüngen des
Bildnerischen angelangt und hat gleichzeitig die Stufe der reinen
Abstraktion erreicht.
Ausgehend von Darstellungen des menschlichen Rückens hat Milena
Popova über mühevolle und zum Teil verunsichernde Zwischenstufen
ein vorläufiges Ziel erreicht. Dabei hat sich die technische Beschränkung
auf Grafik bzw. Zeichnung als produktive Entscheidung gezeigt. Wenn es
überhaupt Farbe gibt, wird diese auch als Linie präsentiert. Weiche
Flecken ergänzen die grafische Struktur.
In Anlehnung an Eduardo Chillida hat die junge bulgarische Künstlerin
ein Selbstverständnis in der Dynamik ihrer Linien entwickelt, die nichts
anderes sein will als Raumbildung. Damit entsagt Milena Popova allen
narrativen, illustrativen und darstellenden Verführungen die Grafik bietet,
um sich einer Reinheit hinzugeben, die wohl letztlich in ihrem Charakter
angelegt ist.
Milena Popova hat zu sich selbst gefunden. Das ist wohl schon sehr viel.
Und es ist eine Botschaft an ihre Mitmenschen die einfach erscheint, aber
doch so selten realisiert wird.
Prof. Ulrich Reimkasten (im Jahr 2005) |
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2004 |
in: Nr. 2 und 6 „burg
intern“, Halle/Saale, Deutschland |
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2002 |
in: Nr. 6 „burg
intern“, Halle/Saale, Deutschland |
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2000 |
in:
27. Januar Zeitung „Harzer Volksstimme“,
Deutschland |
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1998 |
in:
17. März - Zeitung „Demokrazia“ /„Demokratie“/,
Bulgarien |
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1997 |
in:
7. Oktober - Zeitung „Demokrazia“ /„Demokratie“/,
Bulgarien |
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1996 |
in:
Nr.4 - Zeitschrift „Die Galerien, Museen und Antiquariate“,
Bulgarien; Vierter Februar - Zeitung „24 Tschassa“
/„24 Stunden“/,
Bulgarien; 17. März - Zeitung „Utro“
/„Morgen“/, Bulgarien; Frühling
- Zeitschrift „Tzenitel“ /„Schätzer“
Artmagazin/, Bulgarien;
Katalog der „Internationalen Trienale der Malerei“,
Bulgarien;
28. November - Zeitung „Trakietz“ /„Thraker“/,Bulgarien;
2. Oktober - Zeitung „Delnik“ /„Wochentag“/,
Bulgarien |
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1995 |
in:
Nr.9 Zeitschrift „Literatur“ /„Lettre
Internationale“/, Bulgarien |
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KATALOGS: |
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2005 |
5.Internationale Grafikbiennale
Liege, Musee d’Art moderne et d’Art
contemporain de la Ville de Liege 2005, Belgien; Grosse
Kunstausstellung Halle/Saale, Deutschland |
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2001 |
„Einewelt“
Kunstheft 4/01 – vierung Kunstverein Magdeburg,
Deutschland |
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1997 |
Ausstellung Malerei
- 13. Internationale Bienale des Humors und
der Satire in den Künsten, Gabrovo 1997, Bulgarien |
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1996 |
„Internationale
Biennale der Malerei“ - Galerie „Schipka 6“,
Sofia, Bulgarien |
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